Starkes Schwitzen

Schwitzen ist eigentlich ein gesunder Vorgang, da der Körper sich damit bei hohen Temperaturen Kühlung schafft und außerdem Schadstoffe ausgeschieden werden.
Allerdings gibt es Menschen, die unter einer übermäßigen Schweißbildung leiden. Besonders häufig sind in solchen Fällen die Hände oder die Achselhöhlen betroffen, worunter die Betroffenen leiden.

Hausmittel gegen starkes Schwitzen

Mit einigen Hausmitteln kann man versuchen, die Produktion von Schweiß zu verringern.

Zu innerlichen Anwendung eignet sich besonders Salbei mit seiner schweißhemmenden Wirkung. Zwei Tassen Salbeitee über den Tag verteilt können kurmäßig getrunken werden. Allerdings sollte man Salbei nicht dauerhaft innerlich anwenden, da sonst als Nebenwirkungen Herzklopfen, Hitzegefühle oder Schwindel auftreten können.
Waschungen der betroffenen Körperpartien können ebenfalls mit Salbeitee vorgenommen werden, da äußerlich die gefäßzusammenziehende und antimikrobielle Wirkung zum Einsatz kommt.

Außerdem für Waschungen geeignet sind Eichenrinde, Ackerschachtelhalm, Walnussbaum, Schwarzer Tee oder Wilde Malve, von denen man je zirka eine Handvoll der entsprechenden Heilpflanze in einem Liter Wasser aufkocht, ziehen lässt und danach durchseiht.

Ernährung bei starlem Schwitzen

Die Einwohner von heißen Ländern machen es vor: Statt bei hohen Temperaturen kalte Getränke zu trinken, bevorzugen sie warmen Tee. Zu kalt oder zu heiß veranlasst den Körper, diese Temperaturen zu regulieren. Hierfür wird Energie bereit gestellt, was wiederum zu vermehrtem Schweiß führt. Wird warmer Tee in kleinen Schlucken über den Tag verteilt getrunken, kommt es in der Regel zur Bildung eines leichten, kühlenden Schweißfilms. Übermäßiges Schwitzen wird aber vermieden.

Ähnlich verhält es sich mit kalten Duschen. Auch hier versucht der Körper, der Abkühlung durch Produktion von Wärme entgegen zu wirken. Als Folge schwitzt man vermehrt. Besser sind Waschungen oder Duschen mit lauwarmen Wasser.

Auch wenn es auf den ersten Blick logisch erscheint, bei starker Schweißbildung weniger trinken zu müssen, damit weniger Schweiß gebildet werden kann, ist genau das Gegenteil richtig. Wer viel schwitzt, muss viel trinken! Ohne einen Ausgleich durch Flüssigkeitsaufnahme kann es schnell zu Austrocknung und gegebenenfalls zu Nierenversagen kommen.

Bei der Wahl seiner Kleidung sollte man darauf achten, dass atmungsaktive Stoffe gewählt werden, die den Schweiß schnell nach außen abgeben. Baumwolle ist bei starker Schweißbildung eher nicht geeignet. Sitzt die Kleidung locker, kann die Luft zirkulieren und der Schweiß schneller verdunsten.

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